
Diese Woche hatte es in sich! Am Donnerstag, am Abend vor dem Blitzeis, an dem viele überrascht auf dem Weg zur Arbeit oder sogar schon auf den Stufen vor der Haustür gestürzt sind, habe ich mir eine Steißbein-Prellung angetan.
Auf dem Weg vom Büro zum „Anti-Valentinstag“-Abend mit einer Freundin, - ich war schon spät dran -, eilte ich Richtung U-Bahn und stieß mit einem Typen zusammen, der mich gefühlte 5 Meter durch die Luft fliegen ließ, um dann mit meinem Hinterteil ganz unsanft auf den harten Boden zu landen. Das schlimmste für mich war nicht der Schmerz oder, dass ich mich die ersten 15 Minuten nicht bewegen konnte, sondern vielmehr, dass die lieben Menschen, die um mich herum waren und mir meine beiden Hände liebevoll hielten, der Meinung waren, mich ins Krankenhaus bringen zu müssen. Dieses Vorhaben ließ mich in Panik geraten – was ist, wenn mein Steißbein gebrochen ist?? Was ist, wenn ich gelähmt bin??? Okay, ich neige dazu, zu dramatisieren...
Auf dem Weg vom Büro zum „Anti-Valentinstag“-Abend mit einer Freundin, - ich war schon spät dran -, eilte ich Richtung U-Bahn und stieß mit einem Typen zusammen, der mich gefühlte 5 Meter durch die Luft fliegen ließ, um dann mit meinem Hinterteil ganz unsanft auf den harten Boden zu landen. Das schlimmste für mich war nicht der Schmerz oder, dass ich mich die ersten 15 Minuten nicht bewegen konnte, sondern vielmehr, dass die lieben Menschen, die um mich herum waren und mir meine beiden Hände liebevoll hielten, der Meinung waren, mich ins Krankenhaus bringen zu müssen. Dieses Vorhaben ließ mich in Panik geraten – was ist, wenn mein Steißbein gebrochen ist?? Was ist, wenn ich gelähmt bin??? Okay, ich neige dazu, zu dramatisieren...
Eigentlich dachte ich, meine Panik gut verborgen zu haben. Aber Karola, eine in etwa 50-jährige Dame und Arzthelferin, hatte wohl ein Gespür dafür und tröpfelte mir in regelmäßigen Abständen Bachblüten auf meine Zunge, um mich zu beruhigen, bis die Sanitäter kamen.
Ich verbrachte 2 Stunden im Krankenhaus, wo ich untersucht und geröntgt wurde.
Ich verbrachte 2 Stunden im Krankenhaus, wo ich untersucht und geröntgt wurde.
Ich durfte nach Hause. Keine knöchrigen Verletzungen, „nur“ eine Steißbein-Prellung.
Jetzt sitze, nein, liege, nein, stehe, ...ach, ich kann nichts von all dem lange machen... ich bin nur froh um die Schmerzmittel. In ein paar Tagen ist es vorbei und dann kann’s wieder normal weiter gehen.
Jetzt sitze, nein, liege, nein, stehe, ...ach, ich kann nichts von all dem lange machen... ich bin nur froh um die Schmerzmittel. In ein paar Tagen ist es vorbei und dann kann’s wieder normal weiter gehen.
Normal? Na ja, ich habe ja nicht erzählt, was vor dem Donnerstag passiert ist. Aber das hat mehr mit Gefühlen zu tun. Mein Lieblingswort zur Zeit: "Emotionszirkus". Sturm und Drang in meinem Kopf und in meiner Seele. Mit körperlichen Schmerzen lernt man tapfer umzugehen und nicht wehleidig zu wirken. Gegen physische Schmerzen gibt es Schmerzmittel. Ein Rezept gegen Gefühlschaos habe ich noch nicht gefunden. Nur eines weiß ich: gute Freunde und shoppen helfen schon, wenigstens ein bisschen ;-)
Diese Erfahrungen haben auch was gutes: Ich spüre meinen Körper und ich spüre mich!
An dieser Stelle bringe ich gerne ein Zitat von einem Judo-Lehrer an, der es auf den Punkt bringt:
„Wenn weh tut – gut! Wenn nicht weh tut – nicht gut. Tot!“
Welcher Judo-Lehrer? Du machst Judo?
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