Sonntag, 28. Dezember 2008

selffulfilling prophecy

Laut Wikipedia ist „die selbsterfüllende Prophezeiung eine Vorhersage, die sich erfüllt, nur weil sie von einem sozialen Akteur geäußert und von anderen aufgenommen worden ist. Sie ist also eine besondere Ursache der Folgen, von denen sie spricht.“
Die dürftige Erklärung Wikipedias liefert noch das Beispiel des Horoskops, in dem „vorausgesagt“ wird, dass z. B. ein Mensch des Sternzeichens Zwilling diese Woche einen Mann näher kennen lernen wird, oder Sternzeichen Waage mit familiären Konflikten konfrontiert wird. Das hat zur Folge, dass der Leser besonders sensibilisiert auf die vorausgesagten Situationen ist und dies auf reale Geschehnisse projezieren kann. Er nimmt sozusagen solche Situationen mit einem bewusstsein wahr, das vorher "gewarnt" wurde. Danach wird dann gesagt oder gefühlt, dass das Horoskop recht hatte...
Ich frage mich, ob diese Erklärungen zu der Art von (Selbst-)Prophezeiung passen, die ich im Folgenden erwähnen werde.

Vor einigen Jahren sagte ich meiner Mutter etwas „voraus“, was sich in den letzten Wochen tatsächlich ereignet hat. Zugegebenermaßen hatte ich nicht geglaubt, dass meine „Vorhersage“ wirklich wahr werden würde.
Ich frage mich natürlich: Geht dem aktuellen Ereignis wirklich meine Vorhersage als Ursache voraus oder ist es einfach nur Zufall oder Schicksal?

Wenn es wirklich stimmt, dass die Erfüllung von Gesagtem im psychologischen Sinne sehr gut möglich ist, dann sollte man dies für sich benutzen und konsequenterweise auf seine Formulierungen und Wortwahl achten. Schon die Pussycat Dolls scheinen es in ihrem Song erkannt zu haben, wenn sie singen „be careful what you’re wishing ‚cause you just might get it!“ --- nein, ich bin kein PCD-Fan, aber dieser Vers liegt mir schon seit Monaten in den Ohren! und passt hier einfach so gut rein.
Im Buch „Bestellungen ans Universum“ wird versucht, uns beizubringen, wie man seine Wünsche korrekterweise äußert, damit sie tatsächlich in Erfüllung gehen.

Können wir unser Leben wirklich so in die Hand nehmen und lenken?? Sind dann Vokabeln wie "Zufall" und "Schicksal" überflüssig?

Wenn man das also für sich nutzt, sollte man stets positiv denken und rücksichtslos seine Wünsche aussprechen. Wer weiß, was dann passiert?! Privat, im Job,...

Diese These schreit nach einem Test, den ich fürs nächste Jahr machen und darüber Buch führen werde!
Über meine Ergebnisse werde ich hier natürlich berichten!


Los geht's.
Augen zu und...: „Ich wünsche mir...“


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