Man sagte mir, ich solle nicht so “judging” sein. Ähm – wie bitte? Eigentlich dachte ich von mir immer, dass ich nicht so schnell über Leute oder Dinge urteilen und immer darunter leiden würde, eben nie eine richtig feste Meinung über etwas zu haben. Aber so war das gar nicht gemeint.Gemäß eines Online-Tests basierend auf der „Jung-Myers-Briggs typology“ ist man „judging“, wenn man penibel ist und gut organisierte sowie strukturierte Dinge mag. Alles muss demnach geplant sein, Spontaneität hat da keinen Platz. Das ist beispielsweise der Typ „ENFJ“ – „Extraverted iNtuitive Feeling Judging“.
Ich habe den Test gemacht – sogar zwei Mal, weil ich nicht glaubte, was dabei raus kam: der Vorwurf, ich sei „judging“ (ich interpretiere das mal als unspontan und unflexibel), ist falsch! Ich bin „ESFP“ = „Extraverted Sensing Feeling Perceiving“.
Also doch nicht „judging“, doch nicht unspontan, sondern "perceiving" und somit offen für neue, spontan aufkommende Pläne – schön!
Aber ich bin auch schnell abzulenken. Etwas anderes interessiert mich nämlich gerade mehr, denn eine von den 72 Fragen geht mir nicht mehr aus dem Kopf:
YOU FEEL INVOLVED WHEN WATCHING TV SOAPS – YES? NO?
Yes, of course! Das tu ich! Erstaunlich, dass überhaupt solch eine Frage in diesem Test gestellt wird. Unseriös, denkt man zuerst. Lässt sich daraus schließen, dass ich „sensing“ und „feeling“ bin, weil ich mit den Figuren der Soaps mitfühle?
Wenn man sich dann das ausführliche Porträt seines Typs durchliest, merkt man, dass es irgendwie Sinn macht.
Wer nicht an (Persönlichkeits-)Horoskope glaubt, sollte diesen Test machen und sich seine Typisierung abholen:
http://www.humanmetrics.com/cgi-win/JTypes2.asp
Me – Cristina
Ich bin ESTJ und 33x judging. Sitzen wir im selben Boot!
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