Da wir aber offensichtlich nichts an den Jahreszeiten ändern können, sollte man versuchen, sich den Winter irgendwie schmackhaft zu machen. Zum Beispiel mit fröhlichen Farben, beispielsweise in der Mode.
Eine traurige Stimmung kommt bei mir jedoch trotzdem zur Zeit auf, wenn ich in den Schaufenstern die Winterkollektionen für die kommende Saison sehe. Ich mich da noch gar nicht reindenken! Besonders schlimm finde ich es, wenn sogar die Werbung einer Klamotten-Marke für die Stimmung kontraproduktiv ist.
Esprit hat seit Anfang der Woche in jeder S-bahn-Station Münchens, an der ich vorbei fahre mindestens 3 riesengroße Werbeplakate für deren Wintermode. Seht unten eine kleine Auswahl.
Findet Ihr nicht auch, dass Giselles hängender Kopf mit nach unten gerichtetem Blick nur Depression ausstrahlt?

Im nächsten Bild ist es ein wenig besser, wenn auch nicht sehr viel mehr:
Verantwortung für die Kampagne trägt eine gewisse Marion Walter, Art Buyerin, von der "GoSee" aufgrund der Verwendung von weltweitem Supermodel Giselle Bündchen und Walters Idee, die selbstbewusste und unkomplizierte Frau unter dem Motto "iconic" darzustellen, berichtet. Wo in dieser Kampagne die selbstbewusste und unkomplizierte Frau steckt, weiß ich nicht.
Ich sehe nur eine deprimierte, gelangweilte und langweilige Frau darin. Und das ist schade um die Kollektion, denn mit den Camelfarben fährt Esprit gar nicht mal so schlecht.
Nur eine neue Art Buyerin sollten sie sich suchen.
GoSee:
http://tinyurl.com/4ypfke4

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