Mittwoch, 15. Juli 2009

links, rechts... querbeet.

Gestern (14.7.09) hieß es noch "Musikexpress goes Fashion". Heute die "breaking news", dass alle Musiktitel von Axel Springer nach Berlin ziehen und die Mädchentitel sich komplett vom AS-Verlag lösen, UND: ehemaliger Geschäftsführer des Axel Springer Mediahouse München, wird von nun an Deutschland-Chef von Condé Nast und somit Nachfolger von Bernd Runge, der für den Flop der Vanity Fair verantwortlich gemacht wurde.

Ehemaliger Produktmanager der SevenOne Media, Vermarkterfirma der ProSiebenSat.1 Gruppe, ist jetzt Marketingleiter von n-tv. Ehemalige Director der Abteilung Brand Care ist seit 2 Wochen Mitglied der Geschäftsführung der Merchandising Media, während ihr Nachfolger, ehemals stellvertret. Vice President der German Free TV, zusammen mit der ehemaligen Geschäftführerin der Merchandising Media, die Geschäftsführung der neuen Kreativwerkstatt "SevenOne AdFactory" übernimmt.

Während in den oberen Etagen "intern" "ausgewechselt" wird, um den "Erfahrungsschatz zu behalten", werden die freien Stellen in den unteren Etagen trotz interner Berwerbungen lieber mit "Externen" gefüllt, um frischen Wind in den Laden zu bekommen. Sorry, besser formuliert: um eine neue Sichtweise als Inspiration für produktiv-fortschrittliche Handlungen im Unternehmen wahrzunehmen.

Bewirbt man sich extern, begegnet man oft genau dem Gegenteil dessen, was man in der beschäftigten Firma erlebt hat. Dort wird man mal nicht genommen, weil aus "politischen Gründen" eine interne Bewerbung bevorzugt wird.

Einerseits auf beiden Seiten sehr verständlich. Andererseits manchmal aber auch entmutigend und frustrierend.

Verkehrte Welt eben.

Aber da ja anscheinend fast überall Chaos herrscht, warum nicht versuchen, gerade dort unterzukommen? So unberechenbar wie alles gerade ist, weiss man ja nie...

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