... lese ich als Titel eines Berichts über die "Mitesszentrale" am Montag Morgen in der Welt Kompakt, gerade nach dem Wochenende, an dem ich für Freunde gekocht hatte.
Die Überschrift erinnert mich an die gemischte Gruppe in meiner Wohnküche und wie sie sich um zwei oder drei Personen mehr vergrößerte.
Zum brasilianischen Nationalgericht "Feijoada" waren am Samstag ca. 5 Leute bei mir eingeladen.
Es war eine gemischte Gruppe von alten Freunden, weniger innige n Freundschaften, und mitgebrachten Neulingen.
Früher hätte ich mir immense Sorgen darüber gemacht, dass keine Stimmung aufkommt, weil sich keiner wirklich kennt und nicht miteinander geredet wird. In diesem Falle haben mir wahrscheinlich zwei Faktoren geholfen:
Erstens, bin ich nun echt alt genug, um ein weniger gelassener mit solchen Situationen umzugehen. Also ganz nach dem Motto: Ist mir egal, ich habe jetzt Lust drauf! Im übrigen sind meine Gäste auch alt genug, um mit "Fremden" umzugehen und den Abend auf ihre Art und Weise aufzulockern.
Zweitens, lag es vielleicht auch an meiner kleinen Wohnung, dass aufgrund der "Gemütlichkeit" Stimmung aufkam, in dem 8 Gäste in meiner 13qm-Wohnküche am großen Tisch saßen.
Ganz nebenbei erwähnt: Aus der mangelnden Reaktion auf die Speisen schließe ich, dass mein Essen vielleicht nicht ganz so gut angekommen ist. Zugegebenermassen war der Bohneneintopf etwas fad, aber trotzdem genüsslich, wie ich finde.
Das nächste Mal gibt's jedenfalls mehr Speck und Schweineklein in den Bohnen, um mehr Geschmack zu generieren!
Ich hoffe, meine Freunde lassen sich dann wieder darauf ein.
Und wahrscheinlich werden es dann wieder ein paar mehr sein.
Denn am Wochenanfang sehe ich online wie meine Freunde sich untereinander auf Facebook connecten...
Also denke ich mir am Montag Morgen, die Welt Kompakt betrachtend, ohne großartig mehr zu lesen als die Headline "Essen macht Freunde":
Ja! Stimmt!

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